"Prep"

der agile coach

Der Multiplikator der Führungswirksamkeit.

Die PREP schafft die inhaltliche Grundlage für eine fokussierte und erfolgreiche Arbeitswoche.

Hier bereitet der Fachbereichsleiter gemeinsam mit dem AGILECOACH die Prioritäten und Ziele der kommenden Woche vor und schafft die notwendige Orientierung für das Team.

Im Mittelpunkt stehen nicht operative Statusberichte oder die Analyse vergangener Ergebnisse, sondern die Frage:

Was ist in der kommenden Woche für den Erfolg unserer ETAPPE am wichtigsten?

Der Fachbereichsleiter bereitet die kommende Woche auf Basis der vereinbarten Commitments und bekannten Rahmenbedingungen vor. Dabei vertraut er darauf, dass das Team über relevante Abweichungen, Risiken oder Hindernisse frühzeitig informiert. Die Vorbereitung konzentriert sich daher auf die zukünftigen Prioritäten und Ziele, während bekannte Veränderungen oder Risiken selbstverständlich berücksichtigt werden.

Die PREP dient dazu, Prioritäten zu schärfen, Zielbilder zu formulieren, notwendige Entscheidungen vorzubereiten und den Fokus für die kommende Woche festzulegen.

Der AGILECOACH unterstützt dabei insbesondere bei der Formulierung klarer Ziele, der Definition überprüfbarer Ergebnisse und der Einhaltung der agilen Prinzipien.

Je besser die Vorbereitung, desto effizienter die darauf folgende PLANUNG.

Dadurch kann sich das Team in der PLANUNG auf das gemeinsame Commitment konzentrieren, anstatt Zeit für ungeklärte Prioritäten oder unklare Zielbilder aufzuwenden.

Am Ende der PREP besteht Klarheit darüber:

Welche Ergebnisse in der kommenden Woche den größten Beitrag zum Erfolg der ETAPPE leisten und woran deren erfolgreiche Umsetzung gemessen wird.

Die PREP ist damit ein Instrument wirksamer Führung und schafft die Voraussetzung für Fokus, Orientierung und Selbstorganisation im Team.

Die PREP ist der Multiplikator der Führungswirksamkeit.

Eine Stunde guter Vorbereitung durch den Fachbereichsleiter ersetzt oft viele Stunden Diskussionen in großen Teamrunden. Je besser die PREP, desto fokussierter die PLANUNG, desto höher die Wahrscheinlichkeit für ein belastbares Commitment des gesamten Teams.

der agile coach

Ziel & Vorbereitung

Ziel

Die PREP dient der Vorbereitung der kommenden Weekly PLANUNG.

Ziel ist es,

  • Prioritäten für die nächste Woche festzulegen.
  • Zielbilder zu schärfen.
  • klare Definitionen von Erfolg zu formulieren.
  • Risiken frühzeitig zu erkennen.
  • notwendige Entscheidungen vorzubereiten.
  • Orientierung für das Team zu schaffen.

Die PREP stellt sicher, dass sich das Team in der PLANUNG auf einer klaren und nachvollziehbaren Grundlage committen kann.


Vorbereitung

Vor der PREP sollten folgende Informationen vorliegen:

  • Aktuelle Etappenziele.
  • Priorisierte Themen aus der Etappenplanung.
  • Bekannte neue Anforderungen.
  • Informationen zu Kapazitäten und Abwesenheiten.
  • Bekannte Risiken oder Abhängigkeiten.
  • Aktueller Stand des Kanban-Boards.

Der Fachbereichsleiter geht zunächst davon aus, dass die in der Vorwoche committeten Ergebnisse erreicht werden, sofern keine gegenteiligen Informationen vorliegen.
Es braucht kein „Meeting vor dem Meeting“.

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Ablauf

1. Blick auf die Etappenziele

Gemeinsame Betrachtung:

  • Wo stehen wir innerhalb der aktuellen Etappe?
  • Welche Themen leisten aktuell den größten Beitrag zum Etappenziel?
  • Welche Veränderungen sind zu berücksichtigen?

2. Prioritäten festlegen

Bewertung der anstehenden Themen:

  • Was ist in der kommenden Woche am wichtigsten?
  • Welche Themen haben den größten Nutzen?
  • Welche Themen können bewusst warten?

3. Ziele und Ergebnisse schärfen

Für die priorisierten Themen wird festgelegt:

  • Welches Ergebnis soll erreicht werden?
  • Woran erkennen wir den Erfolg?
  • Welche Definition of Done gilt?

Hier unterstützt der AGILECOACH insbesondere bei der Formulierung klarer und überprüfbarer Ziele.


4. Risiken und Abhängigkeiten betrachten

Analyse von:

  • Kapazitätsengpässen.
  • Kritischen Terminen.
  • Interne & Externen Abhängigkeiten.
  • Offenen Entscheidungen.

5. Orientierung für die Planung vorbereiten

Festlegung:

  • Welche Prioritäten werden vorgestellt?
  • Welche Ziele sollen committet werden?
  • Welche Rahmenbedingungen muss das Team kennen?

6. Abschluss

Vorbereitung der Weekly Planung mit:

  • Priorisierten Themen.
  • Klar formulierten Zielbildern.
  • Definition of Done.
  • Bekannten Risiken und Abhängigkeiten.

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Teilnehmer und deren Haltung

Pflichtteilnehmer

  • Fachbereichsleiter.
  • AGILECOACH.

Optionale Teilnehmer

  • Fachliche Keyplayer.
  • Experten für einzelne Themen.
  • Verantwortliche für kritische Abhängigkeiten.

Die Teilnehmerzahl sollte bewusst klein gehalten werden.

Haltung des FB-Leiters in der PREP.

  • Ich schaffe Orientierung für das Team.
  • Ich setzte bewusst Prioritäten. (auf was verzichte ich)
  • Ich bereite Entscheidungen vor.
  • Ich formuliere Ziele verständlich und nachvollziehbar.
  • Ich lege das WAS und WARUM fest, nicht das WIE.

Leitsatz

„Ich schaffe Klarheit für Ziele und Prioritäten, damit sich das Team voll auf die Umsetzung konzentrieren kann.“


Haltung des AGILECOACHes

  • Ich enable zu…
  • Ich erhöhe die Qualität der Vorbereitung.
  • Ich schärfe Ziele und Erwartungen.
  • Klare Definitionen von Erfolg sicherzustellen.
  • Ich fördere verständliche und überprüfbare Definition of Done.
  • Ich lenke den Fokus auf die Etappenziele.

Leitsatz

„Ich unterstütze den FB-Leiter dabei, mental und fachlich einen kleinen Schritt in „Good Leadership“ vorzubereiten.“
Bsp.: „Was willst du in dieser PLANUNG an dir ausprobieren?“ 


Haltung der Fachlichen Keyplayer

  • Ich bringe fachliche Expertise ein.
  • Ich mache Risiken sichtbar.
  • Ich liefere Entscheidungsgrundlagen.
  • Ich stelle das Gesamtziel über Einzelinteressen.

Leitsatz

„Ich liefere die Informationen, die für gute Entscheidungen notwendig sind.“

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FAQ´s

Braucht es die Prep überhaupt? Können wir das nicht direkt in der Planung besprechen?

Antwort

Natürlich könnte man das.

Die Frage ist jedoch, ob man die Zeit eines gesamten Teams für Themen nutzen möchte, die bereits im Vorfeld vorbereitet werden können.

Während an der Prep meist nur zwei bis vier Personen teilnehmen, sitzen in der Planung oft sechs, acht oder mehr Personen zusammen.

Jede ungeklärte Priorität, jede offene Entscheidung und jedes unklare Ziel kostet dort ein Vielfaches an Zeit.

Eine Stunde gute Vorbereitung spart oft viele Stunden Diskussionen im Team.

Deshalb wird in der Prep vorbereitet und in der Planung commitet.


Ist die Prep nicht wieder klassische Top-Down-Steuerung?

Antwort

Nein.

Der Fachbereichsleiter bereitet nicht vor, wie das Team arbeiten soll.

Er schafft Klarheit darüber,

  • was wichtig ist,
  • warum es wichtig ist,
  • und welches Ergebnis erreicht werden soll.

Das Team entscheidet später selbst, wie diese Ziele umgesetzt werden.

Die Prep dient also der Orientierung, nicht der Detailsteuerung.

Der Fachbereichsleiter definiert das WAS und WARUM. Das Team verantwortet das WIE.


Warum nimmt das Team nicht an der Prep teil?

Antwort

Weil die Prep eine Führungs- und Vorbereitungszeremonie ist.

Das Team soll seine Zeit möglichst für wertschöpfende Arbeit und die gemeinsame Planung nutzen.

Viele Fragestellungen der Prep betreffen:

  • Priorisierung
  • Zielkonflikte
  • Kapazitätsentscheidungen
  • Managementabstimmungen

Diese Themen können häufig effizienter in einer kleinen Runde vorbereitet werden.

Das Ergebnis wird anschließend transparent in die Planung eingebracht.


Warum braucht es zusätzlich den AGILECOACH?

Antwort

Der AGILECOACH bringt eine andere Perspektive ein.

Während der Fachbereichsleiter den fachlichen Fokus verantwortet, achtet der AGILECOACH auf die Qualität der Vorbereitung.

Insbesondere unterstützt er dabei:

  • Ziele klar zu formulieren.
  • realistische Commitments vorzubereiten.
  • messbare Ergebnisse zu definieren.
  • eindeutige Definition of Done festzulegen.
  • den Fokus auf die Etappenziele zu halten.

Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Team in der Planung tatsächlich ein belastbares Commitment eingehen kann.

Gute Ziele entstehen selten zufällig. Sie entstehen durch gute Vorbereitung.


Woher weiß der Fachbereichsleiter in der PREP überhaupt, was letzte Woche passiert ist?

Antwort

Das ist bewusst nicht der Fokus der PREP.

Der Fachbereichsleiter geht grundsätzlich davon aus, dass die gemeinsam commiteten Ergebnisse der Vorwoche erreicht werden, solange keine gegenteiligen Informationen vorliegen.

Die Prep blickt daher primär nach vorne:

  • Was ist als Nächstes wichtig?
  • Welche Ziele verfolgen wir kommende Woche?
  • Welche Prioritäten müssen gesetzt werden?

Die eigentliche Reflexion der vergangenen Woche erfolgt später in Demo und Retro.

Die Prep richtet den Blick nach vorne. Demo und Retro richten den Blick zurück.

DEEN