Alle Bewertungen erfolgen nicht absolut (Gefahr der Scheingenauigkeit), sondern relativ zueinander.
Die Kriterien können angepasst und erweitert werden – dabei sind weniger Kriterien besser als zu viele und sie sollten zueinander disjunkt (unabhängig) sein. Wichtig ist, sich im Unternehmen auf einen gemeinsamen, verbindlichen und stabilen Kriterienkatalog zu einigen.
Zur Punktevergabe können auch zusätzlich Gewichtungen verwendet werden, je nach Bedeutung für das Geschäftsmodell.
Am Ende treffen Menschen die Entscheidung – die Zahlenwerte der Bewertung sind für die Entscheider nur ein Hilfsmittel. Solange es plausibel erklärt werden kann, kann auch ein „Manuell Override“ das errechnete Scoring übertrumpfen. Wenn das jedoch häufig passiert, sollte man überlegen, ob man die richtigen Kriterien hat.