Lass dir doch bitte einmal deine bisherige berufliche Karriere Revue passieren. Welches von den vielen Projekten, an denen Du beteiligt warst, war dein allerbestes? Grübel bitte nicht allzu lange, lasse deinen Bauch entscheiden: Was war in diesem Projekt anders als in allen anderen? Was war der eigentliche Grund dafür, dass dieses Projekt dein bestes war?
Auch diese Frage stellte ich vielen Menschen auf allen Führungsebenen vom Konzernvorstand bis zur operativen Projektteamebene. Die Antworten lauteten:
»Wir hatten klare Ziele«, »es war unser Ziel«, »es war eigentlich unmöglich zu schaffen«, »es war eine enorme Herausforderung«, »wir waren ein kleines Team«, »wir waren extrem engagiert«, »alle haben an einem Strang gezogen«, »wir hatten Vertrauen zueinander«, »wir hatten Freiraum«, »man hat uns machen lassen«, »wir standen unter enormem Zeitdruck«, »wir hatten unterwegs schon Teilerfolge« und jemand sagte: »Wir hatten eine bedingungslose Motivation!«.
Wenn du dich nun für ein einziges Kriterium aus der langen Liste entscheiden müssten, welches würdest Du für Ihr nächstes Projekt wählen? Die meisten Menschen entscheiden sich nach kurzem Überlegen für Vertrauen: Vertrauen im Team, Vertrauen der Führung ins Team und nicht zuletzt Vertrauen der Führung in sich selbst.
Vertrauen ist offensichtlich etwas ganz Zentrales für den Erfolg in der Zusammenarbeit von Menschen. Durch Vertrauen zusammengeschweißte Teams überwinden Hindernisse leichter, schaffen es, ihre Ziele zu übertreffen und haben mehr Freude!